Wer sind wir

Guy ist (im Jahr 2019) 43 Jahre alt und Innenarchitekt von Beruf. Er hat das Familienunternehmen erfolgreich übernommen und 2016 dessen 100. Geburtstag gefeiert. Er ist ausserberuflich in vielen verschiedenen Bereichen aktiv. So war er jahrelang als Präsident einer regionalen Messe tätig, ist Mitglied des Kiwanisclubs Gros-de-Vaud Switzerland und immer gern bereit, seinen Mitmenschen zur Hand zu gehen.

Sandrine ist (im Jahr 2019) 48 Jahre alt und hat sich beruflich immer schon erfolgreich in den Bereichen Gastgewerbe und Service bewegt. 13 Jahre lang war sie Geschäftsführerin einer sehr bekannten schweizer Bäckerei in Echallens.  Sie ist ausserdem Mutter von zwei jungen Erwachsenen im Alter von 21 und 24 Jahren.

Beide gemeinsam haben sich viele Gedanken über ihre Beschäftigung und ihr gemeinsames Leben in der Zukunft gemacht. Bis dahin haben beide rund um die Uhr gearbeitet und festgestellt, daß die Zeit einfach viel zu schnell vergeht. Sie wollten es vermeiden in 20 Jahren aufzuwachen und zu erkennen, daß ihr Leben einfach so an ihnen vorbeigezogen ist und sie es gar nicht bemerkt haben. Die «Zeit» rückt plötzlich in den Mittelpunkt ihres Interesses. Beide möchten ihre Zeit bewusst mit Mitmenschen verbringen, sich mit ihnen austauschen und Dinge gemeinsam und in Ruhe tun. Sie träumen von einem Leben, in dem die Arbeit natürlich noch immer einen wichtigen Platz einnimmt, das aber außerdem reich an Begegnungen und im Einklang mit der Natur stattfindet. Dafür konnten sie sich keinen schöneren Ort vorstellen als die wunderschöne Stadt Isle-sur-la-Sorge, in die sich das Paar augenblicklich verliebt hatte.

2017 begannen wir nach einem Ort für unser neues Leben Ausschau zu halten. Zu Ostern 2018 haben wir dieses Anwesen entdeckt und sofort unser Herz verloren. Es war uns klar, daß wir einige Bauarbeiten vor uns hatten und uns auch nicht sicher, ob unser Projekt tatsächlich in die Tat umgesetzt werden konnte. Trotzdem haben wir an unserem Traum festgehalten und ihn letztendlich Realität werden lassen.

So wurde der Kaufvertrag des Anwesens am 27. Februar 2019 unterzeichnet und wir haben gleich die anstehenden Arbeiten in Angriff genommen. Während die Gästehäuser nur sehr wenige Änderungen nötig hatten, haben wir das Haupthaus fast komplett umgestaltet.
Das Haupthaus wurde seit seiner Erbauung mehrmals verändert und als wir das Anwesen übernommen haben, gab es nur ein Gästezimmer im Obergeschoß, das nur über eine Wendeltreppe von außen zugänglich war. Im Rest des Obergeschoßes befanden sich die Privaträume der Eigentümer. Der Frühstücksraum war schon immer am selben Ort wie heute, aber wir haben das gesamte restliche Erdgeschoß in unseren Privatbereich verwandelt.

Die gesamte Bauzeit war von guten sowie einigen schlechten Überraschungen geprägt. So mußten  wir mehr als die Hälfte der Decke des Obergeschoßes erneuern, da akute Einsturzgefahr bestand. Außerdem wurden sämtliche nicht tragenden Wände abgerissen, um die Raumkonstellation ansprechender und gemütlicher zu gestalten. Böden wurden erneuert, um die Qualität zu verbessern und Höhenunterschiede ausgeglichen, ganz zu schweigen von den Kilometern an Elektrokabeln und Rohren, die verlegt werden mussten. Sie fragen sich nun bestimmt, was denn dabei die gute Überraschung sein sollte? Wir haben im Eingangsbereich unverhofft eine wunderschöne provenzalische Decke gefunden, die unter einer Vertäfelung versteckt war.

So blieben vom eigentlichen Haupthaus nur die Außenmauern und die 70 cm dicke tragende Innenwand erhalten, bevor wir mit den Umbauarbeiten begonnen haben. Im Obergeschoss haben wir ein Badezimmer pro Gästezimmer geschaffen, sowie unser eigenes Badezimmer und unsere Küche im Untergeschoß.

So erstrahlt das Anwesen nun ein zweites (drittes oder viertes?) Mal in neuem Glanz und wir sind uns sicher, daß es bestimmt nicht seine letzte Generalüberholung gewesen ist, da uns dieses beeindruckende Gemäuer bestimmt überleben wird.

Natürlich konnten wir diese ganze Arbeit nicht alleine machen. Wir konnten uns auf Fachleute aus der Region verlassen, Menschen, deren Beruf auch gleichzeitig ihre Leidenschaft ist und die sich nicht davor scheuten, auch an den Wochenenden zu arbeiten, um ihre Arbeit pünktlich zu beenden.
Während diese im Haupthaus beschäftigt waren, haben wir uns vorrangig um den Außenbereich gekümmert. So haben wir ein Gartenhaus im Poolbereich gebaut, den Fussboden des Poolhauses renoviert, die Terrasse der «Bergerie" erneuert, die schmiedeeisernen Möbel einschließlich der Straßenbeleuchtung neu lackiert und eine kleine Wäscherei eingerichtet… ein Nagel hier, eine Schraube da, ein kleiner Anstrich in der Ecke…

Unser Wunsch: Jeder Gast soll sich wie ein Familienmitglied willkommen fühlen und auf keinen Fall das Gefühl haben müssen, bei uns fremd zu sein oder gar zu stören. Ein Besuch auf unserem Anwesen soll sich für jeden in eine unvergessliche Erinnerung verwandeln, von der er noch lange nach seinem Aufenthalt zehren kann und die ihn auch im Nachhinein noch glücklich macht.